Chortage Waldenbuch 2011

Schwaben Bräu Singchor beim „Open Air“ in Waldenbuch

Im Rahmen der Chorverbandstage Filder 2011 sang der Schwaben Bräu Singchor beim sechsten Konzert am Samstag 16.7.2011 im prall gefüllten Schlosshof in Waldenbuch. Sogar die zum Vesper bereitgestellten Tische und Bänke mussten zur Gesamtbestuhlung herhalten.

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49. Heimatfest Schwaben Bräu Singchor

Schwaben Bräu Singchor beim Fassanstich 2011

Beim 49. sten Kinder- und Heimatfest half der Schwaben Bräu Singchor traditionsgemäß Bezirksvorsteher Wolfgang Meinhardt beim Fassanstich, indem er einen Halbkreis und damit eine gute Kulisse bildete – rund um ein Fass mit „Urtyp“.
Dirigiert von Vize Horst Kallenborn erklangen Lieder die im großen Ganzen das Bier zum Thema hatten, bis unser „Schultes“ entsprechend eingekleidet war. Mit Hut und Schürze ergriff er den Hammer und mit drei gezielten Schlägen saß der Hahn im Fass.
Die zahlreichen Fotografen bekamen Gelegenheit Bilder zu machen und das Bier aus dem Fass floss in Strömen, bis es vom offiziellen Verkauf übernommen wurde.. Im weiteren Verlauf des Festes zeigten Schulen und Vereine ihr einstudiertes Können und da das Wetter wunschgemäß mitspielte ergab sich ganz sicher ein frohes Fest auf dem Vaihinger Markt.

Einweihung Gedenkstätte Schwaben Bräu

Schwaben Bräu Singchor eröffnet Gedenkstätte

Nach fast fünf Jahren Vorbereitung wurde am Freitag 16. Juli 2011 der „Erinnerungsort Schwaben Bräu“  im Erdgeschoss des Häussler Bürgerforums eröffnet. Aus Platzgründen war nur handverlesenes Publikum eingeladen, dafür aber umso hochkarätiger.
Vertreter der Brauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu AG, Herr Schill, der letzte Direktor von Schwaben Bräu in Vaihingen, sowie die Projektgruppe der Ausstellung, Frau Dr. Christine Beil und Herr Dr. Nikolaus Buschmann und die beiden Gestalter Ronald Kolb und Volker Schartner. Keinesfalls fehlen durfte unser Bezirksvorsteher Wolfgang Meinhardt mit seiner Frau Siegrid.
Frau Dr. Beil erklärte in kurzer Rede, mit welchen Schwierigkeiten, speziell in der Finanzierung, zu kämpfen war und wünschte der Ausstellung mit den vielen zusammengetragenen Exponaten einen weiterhin sichtbaren Erfolg.
Eingeleitet mit einem sinnigen Gedicht – vorgetragen von Vorstandsmitglied Walter Bartelmess – setzte der Chor mit zwei Liedern vom Bier einen ersten Akzent, Bezirksvorsteher Meinhardt erklärte in seiner Rede, wie es mit großer Sorgfalt gelang, Sponsoren für die Ausstellung zu gewinnen und die entsprechenden Gelder zu verwalten und letztlich auch auszugeben.
Herr Schill spannte einen großen Bogen in der Geschichte des Hauses Schwaben Bräu und lies den Werdegang der Brauerei von Anbeginn bis zum Ende Revue passieren.. Diese Rede war so eindrücklich, dass speziell gegen Ende manches Taschentuch gezückt wurde.
Herr Dr. Buschmann, als wissenschaftlicher Berater der Ausstellung, erklärte den Werdegang der auf sehr informativen Schautafeln dargestellten Kunst des Bierbrauens in den einzelnen Abschnitten, vom Ernten der Gerste bis zum Abfüllen in Flaschen.
Insgesamt eine hochinteressante Veranstaltung, die nach zwei weitern Liedern vom Chor, dirigiert von Marianne Schauer, übergeleitet wurde zu einem speziell für diesen Abend abgefüllten Schwaben Bräu Original, das mit einem besonderen Etikett „Erinnerungsort Schwaben Bräu“ beklebt war. Diese Fläschchen dürften als Sammlerstücke sicher lange Zeit, über das Ablaufdatum hinaus, aufgehoben werden.
Bei einem Buffet mit Fleischküchle und Kartoffelsalat, sowie Brezeln mit und ohne Butter, konnte man sich nach den langen Reden etwas stärken, bevor man dann mit der Lokalpolitik oder den Vertretern des Bezirksbeirats sprechen konnte. Bei allen Diskussionen war zu hören, dass die Konzeption und die Ausstellung selbst als sehr gelungen anzusehen war und allgemein gelobt wurde.
Ein großes Dankeschön wurde an alle ausgesprochen, die mit Ausstellungsstücken zum Gelingen des Erinnerungsorts Schwaben Bräu beigetragen haben. Am Samstag und Sonntag konnte dann dieses spezielle Bier in Einzelflaschen oder in einem eigens kreierten Sixpack erworben werden. Wie zu hören war, wurde reichlich davon Gebrauch gemacht.

Bruchsal 2011

Schwaben Bräu Singchor in Bruchsal und Speyer

Die an Fronleichnam traditionelle Familienwanderung der Sängerfamilie wurde dieses Jahr erstmals in eine Busreise umfunktioniert. Es ging mit einem komfortablen Reisebus der Firma Reble zunächst nach Bruchsal. Ziel war das wunderschöne Barockschloss mit dem berühmten Musikautomaten Museum.
Hier teilten sich die 46 Teilnehmer in zwei Gruppen, um einmal von Frau Ute Adler durch die prachtvollen Schlossräume geführt zu werden. Ganz erstaunlich war die Maltechnik der frühen Freskenmaler – egal wo man im Raume stand, von manchen Köpfen wurde man immer angeschaut.
Nach gut einer Stunde wurde nach einem Tausch der Führerinnen von Frau Markita Haist die umfangreiche Ausstellung der Musikautomaten erläutert. Vor manchen Apparaten stand man mit offenem Mund, denn von einer Stachelwalze angetrieben spielten bis zu 48 Blas- und Schlaginstrumente die herrlichsten Melodien. Fast alle ausgestellten Musikautomaten stammten aus dem 18 ten und 19 ten Jahrhundert; das jüngste Gerät war ein Wurlitzer Schallplatten Automat aus den 50 igern des vorigen Jahrhunderts. Um so erstaunlicher, weil es bei der Entwicklung und beim Bau keinerlei Computerhilfe zur Berechnung gab.
Das gemeinsame Mittagessen wurde in Fußwegdistanz zum Schloss im Gashof Bären eingenommen, bevor es dann weiter nach Speyer ging. Hier war für einen Teil der Gruppe eine Besichtigung des berühmten Doms organisiert, dem anderen Teil stand die ganze Fußgängerzone zur freien Verfügung. Davon wurde bei dem herrlichen Wetter auch reichlich Gebrauch gemacht.
Gegen 17 Uhr brachte uns der Bus Richtung Heimat, aber nur, um noch beim Weingut Schönbrunn in Erlenbach- Binswangen in einem zünftigen „Besen“ zum Abendessen einzukehren. Dort wurde auch erstmal gesungen, schon um den zahlreichen Gästen zu zeigen, warum 50 Plätze unter großen Mühen freigehalten wurden. (Es kam tatsächlich vor, dass zwei Personen keinen Platz fanden)
Um ca 21 Uhr machte sich die Truppe auf den Heimweg und erreichte problemlos den Parkplatz am Freibad, wo wir morgens losgefahren waren. Nach ausgiebigem Verabschieden und Auflösung der Gesellschaft erging ein großes Dankeschön an Rolf Keyerleber für die rundum gelungene Organisation und ein Dank an alle für einen wunderschönen Tag mit einer Reihe unvergessliche Eindrücke.

30. Chorabend 2011

30. Jubiläums-Chorabend vom Schwaben Bräu Singchor

Am 9. April war wieder einmal die Österfeld Festhalle kulturelles Zentrum von Vaihingen, denn der Schwaben Bräu Singchor hatte zum
30. Chorabend geladen und hatte – wie in allen Jahren zuvor – ein vollbesetztes Haus.

Es begann schon morgens mit dem bestuhlen und dekorieren der Halle, den Sängerfrauen oblag das putzen der Tische und spülen der Teller und Gläser, während die Sänger selbst für die Blumen und Bühnendekoration sorgten. Podeste mussten aufgebaut werden und die (immer noch sehr mangelhafte) Übertragungsanlage wurde eingestellt.

Pünktlich 17,30 Uhr begann der Schwaben Bräu Singchor, dirigiert von Marianne Schauer, mit dem Lied „Füllt mit Schalle“ von Cristoph Willibald Gluck. Nach der Begrüßung durch Vorstandsprecher Günther Harsch zeigte der Chor, was er in den vergangenen 30 Jahren an den Chorabenden gesungen hatte. Es war eine sehr spannende Auswahl an Liedern, die es in dieser Zusammenstellung noch nie gegeben hatte. Im ersten Block ging es mit Liedern rund um das Bier, wobei drei Lieder an den ersten Dirigenten des Chores Prof. Walther Schneider erinnerten. Er zeichnete bei „Musik erfüllt die Welt“ für Text und Satz verantwortlich, bei „Lob des Bieres“ für den Satz und bei „Ein Schwaben Bräu, das macht den Durst erst schön“ für die Bearbeitung.
Wenn schon Jubiläum, dann richtig. Als Gäste waren das Belcanto Quintett geladen, fünf Vollblutmusiker aus der Region, die bei ihrem ersten Auftritt ein italienisches Medley sangen, welches Frauen und Wein, sowie die italienischen Nächte zum Thema hatte. Das Quintett gliedert sich auf in Peter Besch und Wolfgang Isenhardt im Tenor, Ulrich Wand im Bariton und Helmut Kühnle im Bass, am Flügel begleitet von Michael Kuhn, der auch den Chor an verschiedenen Stellen unterstützte und begleitete.
Im zweiten Auftritt des Chores wurde es international. Das dalmatinische Volkslied „Kad si bila mala, mare“ wurde ebenso wie das Graubündner Abendlied „Dorma bain“ in Originalsprache gesungen. Darauf folgte ein Zyklus aus der „Fiesta Brasiliana“ in einem Arrangement von Otto Groll.
Nun war wieder das Belcanto Quintett an der Reihe und auch da wurde es international. „Das Kosakenliedchen“ entführte nach Russland, bei „Only you“ ging es nach Amerika um mit dem Lied “Wenn die Sonja russisch tanzt“ wieder in Russland zu verweilen. Sehr schön war die passende Kleidung zu den Liedern und auch die heimlich getrunkene Flasche „Vodka“ des Kutschers durfte nicht fehlen.
Teil drei des Chores entführte in das Reich der Operette. „Wir hören Walter Kollo“ erinnerte an das alte Berlin, „im Weißen Röss´l“ war man in Österreich und bei der „Maske in Blau“ sah man etliche Zuschauer mitsingen.
In ihrem Teil drei bot das Belcanto Quintett eine perfekte Imitation der Comedian Harmonists mit den Liedern „Ich hab für dich nen Blumentopf bestellt“ gefolgt vom „Maskenball im Gänsestall“ um letztlich beim „Onkel Mumba aus Calumba“ zu landen.
Im Teil vier zeigte der Schwaben Bräu Singchor, dass er nicht nur leichte Lieder, sondern auch anspruchsvolle Literatur singen kann. (Zu Schweigen von den dazugehörigen Proben). „Schäfers Sonntagslied“ und „Sanctus“ von Friedrich Silcher erheilten vom fachkundigen Publikum frenetischen Beifall, der „Abschied vom Meer“ und „Plaisir d´amour“ und „Sing mit mir“ zeigten in die Ferne und beim „Abschied des Handwerksgesellen“ marschierten die Sänger mit den Worten „Ade du liebes Städtchen“ winkend von der Bühne und bildeten dann links und rechts im Saal die Kulisse für den Soloauftritt der beiden Belcantos Kühnle und Isenhardt bei dem Lied “Ohne Freunde, ohne Wein“ das dadurch eine Stereo Wirkung bekam.
Großen Dank gab es für die musikalische Leitung durch Frau Marianne Schauer, die hervorragende Begleitung am Flügel durch Michael Kuhn und das dezente Schlagzeugspiel von Christian Schmidt.
In Windeseile wurden nun die Gäste von den Sängern mit Maultaschen mit Kartoffelsalat bewirtet, an den beiden Getränkeausgaben wurden Biere und alkoholfreie Getränke ausgegeben und an vielen Stellen wurde über das gebotene Programm diskutiert. Mit Lob wurde nicht gespart und klar wurde, dass das der beste Chorabend der letzten dreißig Jahre war.
Nachdem die Teller leer waren und abgeräumt wurden, versammelte sich der Chor erneut auf der Bühne, um mit Liedern aus dem Repertoire nochmals für Unterhaltung zu sorgen. Gegen 22 Uhr leerte sich der Saal und es konnte mit dem Aufräumen begonnen werden.
Es bleibt Dank an alle Helfer und Funktionäre zu sagen, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, ein solches Fest zu stemmen. Dieser Chorabend wird sicher einen großen Stellenwert im Archiv des Chores einnehmen, es wird ganz bestimmt schwer werden, ein solches Ereignis auch nur annähernd zu wiederholen oder gar zu toppen. Aber das ist auch nicht nötig.

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