Chorabend 2015

34. Chorabend im Kubus im Konferenzzentrum STEP

Der 25. April wurde für Vaihingen zu einem Chorereignis der besonderen Art, weil der traditionelle Chorabend, wie letztes Jahr angekündigt,  im Festsaal Kubus  im STEP (Stuttgart Engineering Park) abgehalten wurde. 2015, das Jahr in dem der Chor sein 50 jähriges Bestehen feiert.
Mit genau 427 verkauften Plätzen war der wunderschöne Saal restlos ausverkauft, auch eine Tradition, die schon in der Österfeld Halle ihren Anfang nahm.
Nachdem alle Plätze eingenommen waren, begann der Chor um 17,35 Uhr mit dem Lied „Musica, du schönste Kunst“ unter der Dirigentschaft von Sabine Leppin. Es folgte eine kurze Ansprache von  Vorstand Günther Harsch, der noch erklärte, wer dieses Jahr die Mitwirkenden sind und warum im STEP etc.  Weiter ging es mit dem Lied „Ein Freund, ein guter Freund“, dem dann eine kurze Ansprache von Herrn Schill folgte, dem letzten Vorstand, als die Schwaben Bräu Brauerei noch in Vaihingen war. Er sprach jetzt in Vertretung von Herrn Schwarz von der Dinkelacker – Schwaben Bräu AG, der terminlich verhindert war.
Weiter ging es mit dem kroatischen Liederzyklus „Marina“, bestehend aus drei Stücken, am Klavier virtuos begleitet von Michael Kuhn.
Danach nahm der junge Chor „Seven Eleven Fourtyfour“ von Steinenbronn Aufstellung (das ist die Postleitzahl 71144) und sang sehr fetzig den „Crocodile Rock, You´ve got a friend, The girls from Ipanema, Weit, weit weg, Engel“ –  und letztlich „Thank you for the Musik“ von ABBA. Dazu ist zu sagen, dass der Chor 2013 beim Chorduell des SDR unter über 100 Chören einen der vordersten Plätze belegte. Hervorzuheben ist, dass alle Lieder sehr gefühlvoll und auswendig gesungen wurden. Das zeugt von der Klasse des Chores. Am Klavier war ebenfalls Michael Kuhn, der auch dirigierte, weil Patrick Bopp verhindert war.
Darauf folgte der Schwaben Bräu Singchor mit der „Maske in Blau“ mit den Liedern „Die Juliska, Am Rio Negro, Frühling in San Remo und schau einer schönen Frau nicht so tief in die Augen“. Durch Günther Harsch angekündigt betrat nun das Rosenquartett die Bühne und begleitete den Singchor bei dem Lied „Bist du einsam heut Nacht“.


Zum Rosenquartett www.rosenquartett.com (sehenswerte Homepage) ist zu sagen, dass es sich um vier junge Damen handelt, die mit zwei Geigen, einer Bratsche und einem Cello so gekonnt Musik machen, dass es bei allen Stücken lang anhaltenden Beifall gab. Nachdem der Chor die Bühne verlassen hatte, spielten die Vier einen Zyklus auf dem „Wiener Opernball, virtuos eine Zigeunermusik und internationale Walzer – zum Teil sogar vollständig gezupft und nicht gestrichen. Toll.
Es folgte nun eine Pause, in der schnellstens Getränke und Maultaschen mit Kartoffelsalat serviert wurde. Das Catering stammte von „Rolands Maultaschen aus der Bachstrasse“. Einhellige Meinung – große Klasse.
Nachdem wieder weitgehend abgeräumt war trat der Schwaben Bräu Singchor, schwarz gekleidet, mit Hut und Sonnenbrille in Mafioso Manier, auf und sang den „Kriminal Tango“ (den Schuss besorgte gekonnt Werner Seher) und „der Fahrstuhl nach oben ist besetzt“ vom legendären Hazy Osterwald Sextett, am Klavier war wieder Michael Kuhn. Es folgten drei Lieder aus der „Fiesta Brasiliana“ mit den Titeln „Viva la Fiesta“, „Tropischer Abend“ und „Guantanamera“. Das am Ende  gesungene „Funiculi – Funicula“ war der würdige Abschluss des Chores und zeugte davon, dass die fast einjährige Probenarbeit nicht umsonst war. Hier bereits jetzt schon großer Dank an Dirigentin Sabine Leppin, der es immer wieder gelang, den Chor gekonnt und auf die Sekunde genau zur Höchstleistung zu bringen.
Zwischenzeitlich hatte wieder das Rosenquartett Platz bezogen und spielte nun im „Tango – Fieber“, argentinische Tango Melodien, bei denen man am liebsten getanzt hätte, wenn nur Platz gewesen wäre. Den Abschluss bildete der „Can Can“ von Jacques Offenbach – man konnte sich gar nicht vorstellen, dass mit nur vier Instrumenten eine solche Klangfülle erzeugt werden konnte.
Wieder umgezogen trat der Schwaben Bräu Singchor hinter das Rosenquartett und sang „Plaisir d´amour“ begleitet sehr gefühlvoll von den Saiteninstrumenten. Alleine gings nun weiter mit „Das gibt´s nur einmal“, um mit den „Merci Cherie“ von Udo Jürgens endgültig den konzertanten Teil zu beenden.
Inzwischen war es ½ 10 Uhr abends geworden, die letzten Getränke wurden geleert und die Mehrzahl der Gäste drängte nach Hause. Vom Publikum gab es zur ganzen Veranstaltung nur positive Bemerkungen.
Es ergeht großer Dank an alle beteiligten Sängerinnen und Sänger, an das Rosenquartett, an Michael Kuhn und an Sabine Leppin. Ganz besonderer Dank ergeht an die Organisatoren und Helfer vor und hinter der Bühne, ohne die ein solcher Mammutchorabend nicht zu stemmen gewesen wäre. Herzlichen Dank

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