33. Chorabend 2014

33. Chorabend vom Schwaben Bräu Singchor im Kubus im Konferenzzentrum STEP

 

Der 5. April wurde für Vaihingen zu einem Chorereignis der besonderen Art, weil erstmalig der traditionelle Chorabend  nicht in der Österfeld Halle, sondern im Festsaal Kubus  im STEP (Stuttgart Engeneering Park) abgehalten wurde. Wie Mitte der Woche im Stuttgarter Wochenblatt zu lesen war, diente der Termin gleichzeitig als Probe für 2015, das Jahr in dem der Chor sein 50 jähriges Bestehen feiert.Mit etwa um die 400 verkauften Plätzen war der wunderschöne Saal ausverkauft, auch eine Tradition, die schon in der Österfeld Halle ihren Anfang nahm.Nachdem alle Plätze eingenommen waren begann der Chor um 17,35 Uhr mit dem Lied „Singen macht Spaß“ unter der Dirigentschaft von Sabine Leppin. Es folgte eine kurze Ansprache von  Vorstand Günther Harsch, der noch erklärte, wer dieses Jahr die Mitwirkenden sind und warum im STEP etc.  Weiter ging es mit dem Lied „Der Rattenfänger“, dem dann ein erster Auftritt eines Querflöten Duos folgte. Die beiden 9 und 11 Jahre alten Mädchen sind Mitglieder der Musikschule Stuttgart und zeigten ein erstaunliches Können in den dargebotenen Stücken. Es war klar, dass der Beitrag mit sehr viel Beifall belohnt wurde.Weiter ging es mit dem Chor mit dem Lied „Wohlauf in Gottes Welt“ und dem „Wanderliedchen“, danach folgte  wieder das Querflöten Duo, die nach ihrem Beitrag mit einem kleinen Geschenk von Günther Harsch belohnt wurden. Darauf folgten vom Chor die Lieder „O Bootsmann“, „Wind in den Segeln“ und Abschied vom Meer“, das sehr gefühlvoll vorgetragen wurde, am Klavier begleitet von Michael Kuhn.




Es folgten nun 3 Mädchen, die mit ihren Querflöten die Lieder „A Night in Jerusalem“ und „Land of Milk and Honey“ vortrugen. Danach nahm nun der Frauenchor >da capo< Aufstellung, eine bunte Truppe, 17 junge Frauen, ebenfalls unter der Leitung von Sabine Leppin. Vorgetragen wurden die Lieder „La Monica Perez“ und „Somewhere over the rainbow“, das sehr getragen und gefühlvoll gesungen wurde. Bei dem folgenden „Scarborough fair“ wurde der Chor durch eine gleichbedeutende Klavierbegleitung von Michael Kuhn unterstützt.  Gerade diese beiden Stücke waren perfekt vorgetragen und forderten erstmals tosenden Beifall heraus.
Das Querflötenquartett spielte nun das Prelude „Aus Holbergs Zeit“ von Edvard Grieg, dem wieder der Chor >da capo< folgte. Zum Vortrag kamen die Lieder „Fly m to the moon“ mit sehr sauberem Piano und „Big spender“ mit exakt gehaltenen Pausen und Einsätzen. „Gershwin for Girls“ war ein richtiger Ohrenschmaus und forderte langen Beifall.
Es folgte wieder das Querflötenquartett mit einem weiteren Teil „Aus Holbergs Zeit“ von Edvard Grieg, danach sang der Chor >da capo< in seiner Schlussrunde „Dream a little dream of me“ mit einem überraschenden Ende und beim „Rhythm of live“ war buchstäblich alles in Bewegung. Hände und Arme wurden geschwungen, mit den Fingern wurde geschnalzt und auswendig gesungen.  Klar, dass lang anhaltender Beifall und die ersten Rufe nach einer Zugabe folgten.
Nochmals betrat ein Querflötentrio die Bühne und spielte den „grazy chicken Blues“, zum nachfolgenden „Cest la vie“ war man wieder zu viert, Von Günther Harsch gab es ein kleines Geschenk für die Mädchen und den Hinweis, dass es durchaus Sinn macht, sich schon in jungen Jahren mit der Musik zu beschäftigen und sogar ein Instrument zu spielen. Die Gesamtleitung der Querflötenensembles hat Frau Margret Schaal.
Ein erneuter Auftritt des Schwaben Bräu Chores, mit Klavierbegleitung durch Michael Kuhn, zum Finale erfolgte umgehend; es erklangen die Lieder „Nimm die Stunden , wie sie kommen“ und „Guck doch nicht immer nach dem Tango Geiger hin“ , sowie “Sing mit mir“ und der „Ungarische Tanz“ und zum Schluss „Jetzt schwingen wir den Hut“. Auch danach war im lang anhaltenden Beifall der Ruf nach einer Zugabe zu hören.
Dies konnte sehr elegant gelöst werden, denn Günther Harsch erwähnte in seinem Schlusswort, dass Gründungsmitglied und zwischenzeitlich Ehrenmitglied im Chor, Günther Diekjobst, heute Geburtstag hat.  Selbstverständlich gibt es dazu ein Ständchen, das mit dem Lied „Musik  erfüllt die Welt“ abgegolten werden konnte. Dirigiert hat Horst Kallenborn.
Spontan sang der ganze Saal nach einer Initialzündung vom Chor >da capo< den Kanon „Viel Glück und viel Segen“ und damit war der Chorabend  2014  um 19,20 Uhr offiziell zu Ende.
Von den Sängern wurde nun in Windeseile das im Eintrittspreis enthaltene Freigetränk serviert, dieweil von einer zweiten Abteilung schon der Vesperteller ausgegeben wurde. Geliefert hatte in bewährter Weise das Team der Metzgerei Treuter. Das dazugehörige Brot lieferte die Bäckerei Mauser vom Dürrlewang.
Wie im Publikum zu hören war, gab es nur positive Bemerkungen zum Saal, zum musikalischen Programm und last, but not least zum Vesper. Deshalb – Anmerkung des Verfassers: Das Jubiläumsfest nächstes Jahr. wird, an gleicher Stelle, ein Treffer ins Schwarze.

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